Multiparking

Multiparking ist eine Variante verschiedene Autoparksysteme, zu denen Multi- und Duplex- bzw. Doppelparker, die Duplexgarage und auch Parkpaletten gehören. Die Bezeichnung wird gewählt, wenn im System mindestens drei, meistens aber deutlich mehr Fahrzeuge einparken.

Die Normierung der Systeme für das Multiparking erfolgt durch eine CE-Kennzeichnung und durch TÜV-Zertifizierungen. Letztere richten sich nach den DIN EN 14010 und 1090. Unterschiede ergeben sich durch die Zahl der vorhandenen Parkplätze, durch die technische Realisierung und auch durch das Platzangebot für einzelne Fahrzeuge. Hinsichtlich ihrer Technik können solche Systeme halb- oder vollautomatisch, jedoch nach wie vor auch mechanisch funktionieren. Wie viel Platz einem einzelnen Auto zugestanden wird, richtet sich zunächst einmal grundsätzlich nach der Grundfläche der Immobilie. Jedoch lässt sich das Platzangebot unter anderem durch eine geschickte Platzierung der Standsäulen optimieren. Wenn der Hersteller diese gegeneinander versetzt, erlaubt dies ein relativ weites Öffnen der Fahrzeugtüren und somit ein komfortableres Ein- und Aussteigen. Zu beachten sind des Weiteren die Belastbarkeit und die Maße der Systeme. Wenn Pkws und Kleintransporter in die Garage einfahren, sind Höhen von mindestens 215 cm, gegebenenfalls auch etwas mehr erforderlich. Ältere Systeme nutzen noch den mechanischen Gleichlauf, während das moderne Multiparking inzwischen auf wartungsarme, sehr wirtschaftliche hydraulische Gleichlaufsysteme setzt.

Flexibles Parken

Für ein flexibles Parken verschieben Systeme für das Multiparking die Fahrzeuge und nutzen damit den Parkraum effizienter aus. Es ergeben sich hierdurch verschiedene Vorteile: Die Autos werden platzsparender untergebracht, doch auch die Nutzung der gesamten Immobilienfläche erfolgt intelligenter. Das schafft Raum für andere wichtige Bereiche des Wohnens, so etwa einen Kleingarten oder Spielplatz. Außerdem ermöglichen flexible Systeme das komfortable Ein- und Ausparken. Auf die erstklassige Funktionalität können sich Autofahrer verlassen, die Systeme sind ausgereift. Sie zeichnen sich durch geringe Betriebs- und Wartungskosten aus. Es handelt sich durchweg um hochwertige technische Lösungen, die im vollautomatischen Betrieb den Wagen in einer Übergabekabine erfassen. Die Fahrer fahren ein, verlassen ihr Fahrzeug und können dann der Technik das Einparken überlassen. Das System fährt das Auto auf einer Parkplattform und meistens über einen Lift zum nächsten freien Parkplatz im Parkhaus. Genauso automatisch funktioniert das Ausparken: Die Fahrer fordern ihren Wagen an, das System fährt ihn via Lift und zurück in die Übergabekabine. Diese Technik lohnt sich in einer großen Garage für viele Fahrzeuge.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Parksysteme für Tiefgarage

Kurzerklärung

Unter dem Sammelbegriff „Parksysteme für Tiefgarage“ versteht man alle Arten von Systemen, welche für die Verwendung in einer Tiefgarage geeignet sind mit dem vorrangigen Ziel, das Stellplatzangebot zu vergrößern. Eine Tiefgarage ist eine unterirdische Parkmöglichkeit für Fahrzeuge.

Detailinformationen

Tiefgaragen finden sich sowohl im privaten als auch im öffentlichen und gewerblichen Bereich. Als Alternative zum klassischen Parkhaus, welches oberirdisch angelegt ist, nutzt eine Tiefgarage den Raum unter der Erde zur Bereitstellung von Parkplätzen. Die zahlreichen Arten und Größen solcher Tiefgaragen stellen auch unterschiedliche Anforderungen an die Parksysteme Tiefgarage, welche die Parkfläche enorm vergrößern und die Nutzung der Tiefgarage damit sehr viel effektiver machen.

Varianten

Die Frage, welche Form der Parksysteme Tiefgarage im konkreten Fall sinnvoll und möglich ist, hängt von der Größe und Bauart der Tiefgarage ab. Unterschieden wird grundsätzlich zwischen analogen, halb automatischen und vollautomatischen Systemen.

Für den Einsatz in Tiefgaragen sind sowohl Varianten mit als auch ohne Grube möglich. Mehrere Etagen vervielfachen das Angebot der vorhandenen Stellplätze. Je nach den baulichen Voraussetzungen vor Ort kann das Raumangebot sowohl nach oben oder unten als auch horizontal erweitert werden. Vollautomatisierte Parksysteme Tiefgarage übernehmen quasi alle Funktionen selbst. Der Benutzer muss nur noch am Eingangsbereich das Fahrzeug einfahren. Über ein Verschiebesystem wird dieses dann entsprechend gelagert und kann später wieder zurückgerufen werden.

Einsatzmöglichkeiten

Parksysteme Tiefgarage finden ihre Einsatzmöglichkeiten bei privaten Wohngebäuden ebenso wie in den Tiefgaragen großer Bürogebäude. Da die Vielfalt an unterschiedlichen Konstruktionsformen groß ist, können die Systeme optimal an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Im privaten Bereich kann schon eine kleine Tiefgarage unter einem Mehrfamilienhaus enorm profitieren, bei Bürogebäuden wird das Angebot an Mitarbeiterparkplätzen deutlich erweitert.

In größeren Dimensionen finden solche Parksysteme auch Anwendung bei gewerblichen Parkhausgesellschaften, welche Tiefgaragen als ihr Hauptgeschäftsmodell betreiben. Die hohe Effizienz der Raumnutzung macht den Einsatz in diesem Fall natürlich besonders attraktiv.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Halbautomatische Parksysteme

Kurzerklärung

Dass sich die digitale Transformation auf allen Ebenen durchsetzt, sieht man auch an Parkraumlösungen. Transponder- und Ticketsysteme zählen zu den analogen Parksystemen, die im Rahmen der Digitalisierung immer stärker von digitalen Systemen abgelöst werden. Smarte Parkraumlösungen sind im Vormarsch, denn sie haben gegenüber analogen Systemen viele Vorteile.

Halbautomatische Parksysteme sind extrem variabel, bequem und effizient. Sie sind ideal für kleineren Mehrfamilienhäuser und kleinere Unternehmen wie beispielsweise Hotels. Natürlich lässt sich ein halbautomatisches Parksystem auch in einer Einzelhaus-Garage installieren. Der Parkplatznutzer bedient hierfür lediglich eine App des Anbieters, der das halbautomatische Parksystem installiert hat. Damit steuert er ein elektronisches Betriebssystem, das genau an die technische Infrastruktur des Kunden angepasst ist.

Detailinformationen

Zur Realisierung von halbautomatischen Parksystemen werden eine oder mehrere zusätzliche Parkebenen installiert. Neue Zufahrtswege sind nicht notwendig. Weil die Plattform den gesamten darunterliegenden Parkplatz abdeckt, bedeuten halbautomatische Parksysteme dieses Typs auch mehr Schutz für Fahrzeuge auf der unteren Ebene. Der Plattformbelag ist selbstverständlich an zeitgemäße Bedürfnisse angepasst und nicht nur bequem befahrbar, sondern auch gefahrlos begehbar. In der Regel besteht er aus feuerverzinkten Stahlprofilen, die durchgehend geschlossen sind. Das Material besitzt eine sehr hohe Witterungs- und Korrosionsbeständigkeit und ist extrem abriebfest. Halbautomatische Parkplatzsysteme lassen sich jederzeit mit Zusatz-Features ausstatten, beispielsweise mit integrierten Ventilatoren. Vielfältige Torlösungen mit Sicherheits-Verglasungen sind ebenfalls möglich.

Lässt sich in einer Garage keine neue Parkebene hinzufügen, unterstützt ein halbautomatisches Parksystem, das das auf Parken auf der vorhandenen Fläche automatisiert. Das System vermeidet automatisch Situationen, in denen es zu Kollisionen kommen kann. Zugleich spart es sehr viel Platz ein, denn die Plattformen fahren auf vorgegebenen Routen und es wird deutlich weniger Platz zum Rangieren benötigt als bei analogen Parksystemen. Dadurch können kann die Zahl der Fahrgassen reduziert werden, was eine deutlich höhere Zahl an Stellplätzen ermöglicht.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Digitale Parksysteme

Kurzerklärung

Die Bezeichnung „digitale Parksysteme“ beschreibt Verschiebesysteme für Fahrzeuge, welche in der Regel über automatische Steuerung mit Hilfe digitaler Technologie funktionieren. Dabei wird der Stellplatz des Fahrzeugs vom System digital erfasst und dann über Aufzüge und Plattformen platzsparend verschoben.

Mithilfe der digital gespeicherten Daten kann der Benutzer jederzeit den Stellplatz zurückrufen, um das Fahrzeug in Empfang zu nehmen.

Detailinformationen

Der umgangssprachlich benutzte Ausdruck „automatisches Parkhaus“ beschreibt diese Parksysteme nur unzureichend.

Unterschieden werden muss zunächst zwischen teilautomatischen und vollautomatischen Systemen.

Beide parken Fahrzeuge mithilfe eines Systems von Plattformen, welche als Stellplätze dienen. Mittels entsprechender Fördertechniken werden diese sowohl vertikal als auch horizontal auf effiziente und platzsparende Weise verschoben und organisiert. Im Prinzip handelt es sich also um eine besondere Art von automatisiertem Lagerregal. Die alternative Bezeichnung Parkregal für digitale Parksysteme ist also durchaus passend.

Während bei teilautomatisierten Systemen der Nutzer zum Teil die Bedienung selbst übernimmt, sind voll automatisierte digitale Parksysteme in sich geschlossen. Der Zugang für Benutzer selbst bleibt auf den Eingangsbereich beschränkt.

Varianten

Je nach Einsatzzweck lassen sich ganz unterschiedliche Systeme verbauen. Im Bereich der teilautomatisierten Systeme gibt es Doppelparker- oder Hubsysteme, Verschiebehubsysteme, Fahrerersatzsysteme oder Drehscheibensysteme.

Sogenannte Umsetzsysteme verfügen nicht über Hebevorrichtungen und funktionieren nur horizontal. Auch Parkregalsysteme gibt es in verschiedenen Formen, etwa Radialsysteme mit kreisförmigem oder Gassensysteme mit rechteckigem Grundriss.

Einsatzmöglichkeiten

Digitale Parksysteme bieten überall dort Vorteile, wo sehr viele Fahrzeuge platzsparend verwahrt werden sollen. Große Wohn- und Bürogebäude können ebenso profitieren wie auch Einkaufszentren und öffentliche Gebäude. Vor allem in den Innenstädten ist der Bedarf natürlich groß.

Die Platzersparnis ist dabei nur der offensichtlichste Vorteil. Ein anderer, welcher an Bedeutung stets zunimmt, ist das reduzierte Verkehrsaufkommen. Durch digitale Parksysteme wird die Parkplatzsuche verkürzt. Die Vorteile durch die Vermeidung von Staus und den damit verbundenen positiven Folgen für Energieverbrauch und Umwelt liegen auf der Hand.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Stapelgarage

Durch Stapelgaragen (oftmals Duplex-Garagen oder Doppelparker genannt) ist es möglich, Fahrzeuge mithilfe von Plattformen übereinandern zu stapeln und zu parken.
Stapelgaragen erweitert das Angebot von Parkplätzen und schaffen somit in Parkhäusern und Großstädten mehr Flexibilität. Sie bieten eine gute Alternative auf Grundstücken mit wenig Platz und sparen auf Dauer Kosten.

Funktionsweise einer Stapelgarage

Steuerbare Plattformen ermöglichen es, dass ein Fahrzeug auf die obere Etage parken kann, während ein weiteres darunter seinen Platz findet. Vorzustellen wäre es wie der Mechanismus einer Hebebühne aus der Autowerkstatt. Die Anlage wird von dem Fahrer über eine Steuereinheit mit Schlüssel gesteuert. Sicherheitsmechanismen sorgen dabei, dass die Autos keinen Schaden davontragen.

Modelle

Die kostengünstigste Variante ist die „Nicht versenkbare Plattformen“. Hierbei werden keine Erdarbeiten benötigt, da das Garagengerüst auf ebener Erde gebaut wird. Nachrüstbar ist es für jede Garage mit einer Deckenhöhe ab drei Meter, abhängig von der Höhe der zu parkenden Autos.

Um das obere Fahrzeug parken zu können, muss der untere Platz frei sein, damit die Plattform abgesenkt werden kann. Es handelt sich hierbei um eine geeignete Variante für Langzeitparker, die nicht täglich ihr zweites Auto nutzen. Als Beispiel dient das Sommer Cabrio im Winter, in der kalten Jahreszeit kann das Auto sicher untergebracht werden.

Als zweites Modell gibt es die „Versenkbare Plattform“ für ein unabhängiges Parken. Hierzu wird eine Grube benötigt, da die gesamte waagerechte Plattform absenkbar ist. Beide Fahrzeuge sind dadurch jederzeit erreichbar.

Das letzte Modell ist das Unterflur-System und die teuerste Variante. Die Plattform lässt sich vollständig in die Erde versinken und wird daher auch als versenkbare Garage bezeichnet. Das Auto lässt sich somit vollständig verstecken und eignet sich zusätzlich als Diebstahlschutz.

Vorteile einer Stapelgarage

Stapelgaragen bieten mehr Parkmöglichkeiten, auch auf engen Raum. Insbesondere in Großstädten und kleinen Parkhäusern. Sie sind anpassbar in Höhe und Breite, sodass auch größere Autos ihren Platz finden. Mit dem Unterflur-System bietet es dem Autohalter einen erhöhten Schutz gegenüber Diebstahl.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Dreifachparker

Dreifachparker eignen sich wahlweise für das Einfamilienhaus mit kleiner Garage oder für ein Bürogebäude mit wenig Tiefgaragenfläche in der Breite, das aber über einen Keller mit ausreichender Tiefe (bzw. Höhe) verfügt.

Die Möglichkeit, drei Fahrzeuge in einem System zu parken, beweist auf elegante Weise, dass es perfekte Parksysteme für jede Anforderung gibt. Dreifachparker können auch mehrfach in einer größeren Tiefgarage installiert werden, wenn diese von vornherein viel Platz nach unten (oder nach oben ins unterste Stockwerk), aber vergleichsweise wenig Fläche bietet. Das Grundprinzip lautet, den Parkraum effizienter zu nutzen, indem drei Fahrzeuge auf drei Ebenen übereinander parken. Sie stehen dabei fast oder gänzlich waagerecht auf ihrer jeweiligen Plattform. Die erforderliche Grundfläche ist etwas größer als ein einziger Stellplatz, weil sie auch die Technik des Parksystems aufnehmen muss. Der Dreifachparker ist bei hohen Grundstückspreisen in der Innenstadt die kostengünstigste Lösung: Auf einer Fahrebene bzw. einem Stellplatz bietet er drei Parkebenen an. Diese werden selbstverständlich beim Ein- und Ausparken waagerecht befahren.

Spezifikationen der Dreifachparker

Typischerweise lassen sich in diesem Parksystem Autos mit einer Höhe bis rund 170 cm unterbringen. Für Kleintransporter sind Dreifachparker eher nicht geeignet. Die Plattform kann etwa 270 bis 500 cm breit und meistens mit bis zu zwei Tonnen belastet werden. Das System funktioniert mit verschleißarmer Hydraulik, die Wartungskosten sind gering. Selbstverständlich tragen die Systeme eine CE-Kennzeichnung und werden vom TÜV überprüft. Das System benötigt in der Regel eine Grube. Moderne Anlagen erlauben heute eine hohe Vielfalt. Früher wurden die Gruben in starren 15-cm-Schritten ausgehoben, doch inzwischen sind Variationen in 5-cm-Schritten möglich. Auch ist die Technik heute so kompakt, dass eine geringere Deckenhöhe (oft 5 bis 10 cm weniger) als bei älteren Modellen erforderlich ist. Die Fahrzeughöhen bleiben dabei dieselben wie vorher. Unter anderem gelangen solche Verbesserungen, indem die Plattformentwässerung optimiert wurde.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Mehrfachparker

Kurzerklärung

Mit dem Begriff Mehrfachparker wird eine Konstruktion bezeichnet, welche aus einem vertikal bewegbaren hydraulischen Hubtisch mit mehr als 2 Plattformen besteht, welche als Stellplatz für Fahrzeuge dienen. Das Grundprinzip ist dasselbe wie das der Doppelparker, nur mit einer größeren Anzahl an Ebenen.

Detailinformationen

Die eigentliche Grundkonstruktion kann sowohl für sich alleine im Freien installiert werden als auch innerhalb einer Garage oder in Parkhäusern und Tiefgaragen. Entscheidend ist, dass nach oben und unten ausreichend Platz zur Verfügung steht, damit die Ebenen inklusive parkender Fahrzeuge auf- und ab bewegt werden können.

Varianten

Neben der beschriebenen Version, welche die gleichzeitige Nutzung für alle Fahrzeuge erlaubt, gibt es auch die Formen ohne Grube. Bei diesen sind die beiden oberen Ebenen nur nutzbar, wenn der unterste Stellplatz frei ist. Die dritte Ebene ist dementsprechend nur erreichbar, wenn beide unteren Stellflächen nicht belegt sind. Der Vorteil ist, dass die Installation leicht nachträglich erfolgen kann, ohne dass eine Grube ausgehoben werden muss. Ein Stellplatz im Freien lässt sich damit also relativ einfach in 3 Parkplätze verwandeln.

Mehrfachparker lassen sich auch mit horizontalen Systemen kombinieren.

Einsatzmöglichkeiten

Die Verdreifachung des ursprünglich vorhandenen Parkraums ist natürlich besonders dort von Vorteil, wo der Platz entsprechend knapp ist. Das kann etwa auf Anwesen der Fall sein, welche neben oder vor dem Haus nur noch wenig freie Fläche haben. Auch für enge Zufahrten kann ein Mehrfachparker eine interessante Möglichkeit sein. Wenn die unterste Ebene freigehalten wird, ist die Durchfahrt möglich und die beiden oberen Stellflächen dienen als Parkplätze.

Innerhalb von geschlossenen Garagen oder auch in Parkhäusern und Tiefgaragen ist die Vervielfachung des knappen Parkraums natürlich der entscheidende Vorteil. Ob es sich dabei um kleinere Garagen im privaten Bereich oder für Mehrfamilienhäuser handelt oder um den Einsatz des Systems auf Parkdecks von Bürogebäuden macht dabei keinen Unterschied, das Grundprinzip bleibt immer gleich.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Analoge Parksysteme

Kurzerklärung

Mechanische Konstruktionen in Form von Hubtischen zur Schaffung zusätzlicher Stellplätze für Fahrzeuge mittels analoger Technik nennt man analoge Parksysteme. Solche Systeme waren die ersten ihrer Art, lange bevor es die digitale Technik gab.

Detailinformationen

Analoge Parksysteme können auf vertikalem Wege das bestehende Parkplatzangebot verdoppeln oder sogar verdreifachen und zeichnen sich dadurch aus, dass sie vom Nutzer leicht und unmittelbar zu bedienen sind. Die Bedienelemente folgen dem gleichen Prinzip wie die klassischen Laderampen in der Logistik. Durch einfaches Drücken der entsprechenden Knöpfe kann der Hubtisch mit allen Stellflächen oder je nach Version nur die obere Plattform auf- und ab bewegt werden.

Varianten

Für die Konstruktion des Stellplatzes an sich spielt es zunächst keine Rolle, ob dessen Bedienung auf digitale Weise oder analog erfolgt. Insofern sind auch analoge Parksysteme in fast allen üblichen Konstruktionsformen einsetzbar. Es gibt sie sowohl mit als auch ohne Grube und mit zwei oder drei Etagen, sie kommen im Prinzip überall dort zum Einsatz, wo die manuelle Bedienung durch den Nutzer direkt möglich ist.
Vor allem im Bereich der vollautomatischen Parksysteme gilt dies nicht und somit ist die analoge Technik dort nicht anwendbar.

Einsatzmöglichkeiten

Dank der einfachen Bedienung und robusten Technik sind analoge Parksysteme sowohl im privaten Bereich als auch in Tiefgaragen von kleineren Gebäuden und auch großen Gebäudekomplexen sinnvoll. Von versenkbaren einzelnen oder doppelten Stellplätzen bis hin zur Verwendung auf großen Parkdecks reicht das Spektrum der Einsatzmöglichkeiten.
Der Vorteil der Benutzerfreundlichkeit zeichnet solche Parksysteme besonders deshalb aus, weil nicht alle Menschen sich leichttun mit der Anwendung digitaler Bedienelemente in Form von Displays. Auch wenn digitale Systeme im Prinzip ebenso einfach zu bedienen sind, finden nicht alle Menschen einen guten Zugang zu dieser Form der Technik.
Analoge Parksysteme ermöglichen es Nutzern aller Altersklassen und auch ohne besondere Affinität zu moderner Technik, solche Parkplätze zu nutzen.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Versenkbarer Stellplatz

Kurzerklärung

Unter einem versenkbaren Stellplatz versteht man eine Parkmöglichkeit für ein Fahrzeug, welche den ursprünglichen oberirdischen Stellplatz in eine untere Etage absenkt. Mit dem Dach über dem Stellplatz wird ein ebenerdiger Abschluss im versenkten Zustand geschaffen.

Detailinformationen

Die Ebene des Bodens bildet zusammen mit dem Dach der Konstruktion einen hydraulischen Hubtisch, der insgesamt in die darunter liegende Grube versenkt werden kann. Diese Variante stellt somit die einfachste Form für den Einsatz eines hydraulischen Hubtisches dar. Anders als bei der versenkbaren Garage fehlt der unterirdische Zugang zum Fahrzeug. Die Decke dient in versenktem Zustand als Oberfläche und kann in der unterschiedlichsten Weise gestaltet und genutzt werden. Diese Nutzung kann natürlich auch darin bestehen, ein weiteres Fahrzeug zu parken.

Varianten

Ein versenkbarer Stellplatz besticht natürlich durch seine Einfachheit und unterscheidet sich dadurch von den komplexeren Parksystemen mit Hub- und Verschiebevorrichtungen. Im Prinzip erlaubt es die Grundkonstruktion, auch mehr als nur zwei Etagen anzulegen. Die Umsetzung kann jeweils im Einzelfall geprüft werden und durchaus sinnvoll sein.

Einsatzmöglichkeiten

Grundsätzlich kann man 3 bedeutsame Gründe anführen, weswegen ein versenkbarer Stellplatz eine optimale Lösung darstellt. Da ist zum Einen der Aspekt des Schutzes sowohl vor Diebstahl als auch vor Beschädigungen. Ein Fahrzeug, das weder sichtbar noch erreichbar ist, kann eben auch nicht zum Ziel von Angriffen und Umwelteinflüssen werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich die Platzersparnis. Ein parkendes Auto kann an einem häufig genutzten Platz, etwa einer engen Zufahrt, im geparkten Zustand sozusagen ständig im Weg sein. Ein versenkbarer Stellplatz löst dieses Problem auf elegante Weise.

Nicht zuletzt bietet sich ein solcher auch aus ästhetischen Gründen an. Die Optik eines Anwesens oder eines denkmalgeschützten Gebäudes kann dadurch sehr profitieren. Mitunter kann gerade in Bezug auf den Denkmalschutz ein versenkbarer Stellplatz sogar die einzige rechtlich mögliche Lösung für ein Parkplatzproblem direkt vor Ort sein.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!

Automatisches Parkhaus

In vielen Städten ist es inzwischen schwierig, einen Parkplatz zu finden, – vor allem in Innenstädten. Durch ein automatisches Parkhaus mit hoher Parkdichte kann diesem Problem jedoch entgegengewirkt werden.

Ein automatisches Parkhaus ist ein Parkhaus, in dem die Fahrzeuge führerlos geparkt werden. Das Parken wird von einem computergesteuerten System übernommen, das die Fahrzeuge in die entsprechenden Stellplätze manövriert und sie dort parkt.

Automatische Parkhäuser bieten für deutlich mehr Fahrzeuge Stellplätze als herkömmliche Parkhäuser, da sie effizienter genutzt werden können. So können deutlich mehr Parkplätze in urbanen Lebensräumen geschaffen werden.

Die Bauten der ersten automatischen Parkhäuser wurden aufgrund von Kostenüberschreitungen und technischen Problemen immer wieder gestoppt. Mittlerweile sind die Systeme ausgereift. In der Zukunft ist zu erwarten, dass viele Städte ein automatisches Parkhaus errichten werden.

Wie funktioniert ein automatisches Parkhaus?

Das Parksystem parkt Fahrzeuge vertikal und/oder horizontal, wobei man zwischen teilautomatischen und vollautomatischen Systemen unterscheiden kann.

Bei teilautomatischen Systemen muss der Benutzer den Parkvorgang mittels stetigen Knopfdrucks steuern.

Vollautomatisierte Systeme funktionieren ähnlich wie ein automatisiertes Hochregallager. Der Fahrer fährt sein Fahrzeug in den Einfahrtsbereich auf eine bewegliche Parkplattform. Der Fahrer steigt aus und löst an einem Automaten oder über eine App das voll automatisierte Parken seines Fahrzeuges aus.

Umgekehrt funktioniert so auch die Abholung eines Fahrzeuges. Nach Eingabe des Parkscheines am Parkhaus Eingang oder durch die Aktivierung über eine App wird das Fahrzeug voll automatisiert an den Eingang transportiert.

Über eine App behält der Fahrer die Fernüberwachung seines Fahrzeugs.

Der Fahrer hat stetige Kontrolle über sein Fahrzeug und den Parkvorgang. Auch die Belegungsquote ist per App ersichtlich und bietet auch hierfür echten Mehrwert. Langes Parkplatzsuchen und dadurch entstehender unnötiger Zeitverlust entfällt.

Ein automatisches Parkhaus sorgt dafür, dass die Fahrzeuge bequem und sicher geparkt werden und so auch vor Kratzern geschützt sind. Außerdem ist das Parken umweltfreundlich, da keine Abgase entstehen.

Gerne können Sie uns für mehr Informationen HIER kontaktieren!